Was läuft gerade an der Front?
Dezember 25: Vorprojekt wurde der Gemeinde vorgestellt
November 25: das Baugesuch wird ausgearbeitet
Ende Oktober 25: Bankenkooperation abgeschlossen
September 25: Landkauf erfolgt
August 25: Verkauf unseres Hauses
Mai 25: Der Entschluss ist gefasst!
April 25: Besichtigung von Tiny- und Kleinhäusern in Deutschland
Weihachtstage 24/25: nicht nur das Jesuskind sondern auch eine Idee wird geboren

Von einer Idee und 1000 Hürden
Tiny Häuser – längst kein neues Konzept mehr, aber nach wie vor in aller Munde. Sie sind stylisch und charmant. Der Wunsch nach mehr Freiheit, weniger Haushaltsaufwand und einem reduzierten Lebensstil wird für viele Menschen immer attraktiver. Doch wie funktioniert das in der Schweiz? Was kostet es, und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein Tiny House überhaupt bewilligt wird? Wenn man die Idee anspricht, hört man oft: "Oh ja, das wäre genau meins, aber in der Schweiz ist das doch fast unmöglich." Wir haben uns nicht nur mit dem Gedanken "das wäre was für uns" zufriedengegeben, sondern uns eingehend mit dem Thema beschäftigt – und ja, wir sind dabei auf einige Hürden gestossen:

Standplatz
Wo könnte das gute Häusshen stehen? Eigentlich reicht doch ein Fleckchen Erde in einem grossen Garten, oder? Dann bietet sich die Pacht an - meistens für eine begrenzte Dauer von 7 - 99 Jahren. Die Suche nach dem geeigneten Standort beginnt also mit Klinken putzen. Bauernhöfe, Gewerbezonen, Campingplätze etc. werden Wochenende für Wochenende abgeklappert. Meistens mit sehr mässigem bis keinem Erfolg. Die Grundstückmiete beläuft sich auf ca. 400- 800 Fr./Monat/Grösse. Zusätzlich fallen Kosten bis 20'000 Fr. an für Kanalisation und Leitungslegung. Diese müssen nach der abgelaufenen Pachtzeit wieder rückgebaut werden.
Dann doch lieber Land kaufen? Wer die nötigen Mittel dazu hat, kämpft sich also durch Suchmaschinen und Immobilienportale. Angebote gibt es viele. Aber kleine Grundstücke von ca. 300m2 werden kaum angeboten. Man müsste sich also schon fast mit anderen Häuslebauer zusammentun. Die Preise sind je nach Gegend auch ganz schön zapfig; der Traum vom günstigen Wohnen rückt immer weiter weg! Und wer endlich was geeignetes ins Auge gefasst hat, muss parat sein mit der Finanzierung. Diese kann meistens aber nicht schon vor einem ausgefertigten Bauprojekt angefragt werden. Und das Bauprojekt setzt meistens ein bereits zugesichertes Grundstück voraus. Die berühmte Katze, die sich in den Schwanz beisst, ist also auch hier mit von der Partie.

Welcher Anbieter ist seriös?
Es gibt mittlerweile einige Tiny- und Kleinhausanbieter auf dem Markt. Preise findet man bereits ab CHF 35'000. Wenn man genau hinschaut, sieht man jedoch schnell, dass die meistens dieser Häuser eher für den Campinggebrauch oder vorübergehendes Wohnen geeignet sind. Ausssenwände sollten um die 30cm sein, Innenwände zwischen 12 und 28. Kartonhäuser aus Polen kam für uns nicht in Frage. Wir haben die Häuser von Vital Camp Living in Kassel (D) vor Ort begutachtet. Die Firma hat ein spannendes Raumkonzept und sticht dadurch etwas von den Standardangeboten raus. Durchschnittlicher Kostenpunkt um die EUR 160'000. Jedoch auch mit dünnen Wänden und nicht auf die Schweiz angepasstes Konzept. Abklärungen für die Anpassungen an die Schweizer Vorlagen hätten wir dafür selber treffen müssen, was uns ein zu grosses Risiko war.
SchwörerHaus GmbH in Hohenstein (D) hat in Däniken (SO) ein Musterhaus, welches wir besichtigten. Wir waren von Minute 1 an überzeugt von der Qualität und dem Raumgefühl. Zudem kann man verschiedene Module zusammenstellen und so den passenden Grundriss finden. Als Gegenvergleich wurden wir von WeberHaus in Suhr (AG) beraten, welche ebenfalls ein qualitativ hohes Kleinhaus anbieten. Preis-Leistung überzeugte und mit Schwörer aber am meisten.
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